Niederländisch
Englisch
Deutsch
Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zur Unternavigation
 

Kreismuseum Wewelsburg

Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg
Tel.: 02955 / 7622-0
Fax: 02955 / 7622-22
E-Mail an uns senden

 

Entstehung

1982 wurde die erste zeitgeschichtliche Dokumentation unter dem Namen „Wewelsburg 1933-1945: Kult- und Terrorstätte der SS“ im ehemaligen Wachgebäude eröffnet, die mit fast ausschließlich lokalem Zuschnitt die Geschichte der Wewelsburg und des hiesigen Konzentrationslagers behandelte. Dieser enge konzeptionelle Zuschnitt und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung seither haben seit Mitte der 1990er Jahre Rufe nach einer Neukonzeption laut werden lassen. Das Ziel der Projektgruppe zur Neukonzeption, eine Ausstellung zu konzipieren, die der historisch deutlich überregionalen Bedeutung der Wewelsburg für die Schutzstaffel und ihre Verbrechen gerecht wird, wurde von höchster Stelle unterstützt: Die Erinnerungs- und Gedenkstätte wurde mit Geldern aus europäischen Töpfen sowie Mitteln des Bundes, des Landes, des Landschaftsverbandes, des Kreises Paderborn und der Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Am Beginn der Neukonzeption stand im Jahr 2000 die „Planungswerkstatt Erinnerungskultur“ unter Schirmherrschaft des damaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel. Aus dieser entwickelte sich im Oktober 2003 die Projektgruppe zur Neukonzeption unter Leitung des Wewelsburger Museumsleiters Wulff E. Brebeck. Im Sommer 2005 fand auf der Wewelsburg mit sehr guter Resonanz ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Wewelsburg und die SS“ mit internationaler Beteiligung statt. Im gleichen Jahr wurde das Architekturbüro Ikon aus Hannover mit der Gestaltung der neuen Dauerausstellung beauftragt.

Nach mehreren Jahren wissenschaftlicher Forschung und Ausstellungsgestaltung, in der durch den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes die historischen Räume des ehemaligen SS-Wachgebäudes freigemacht und für die Ausstellung renoviert wurden, ist mit dem Festakt am 15. April 2010 ein ehrgeiziges und umfangreiches Projekt vollendet worden: auf über 850 m² informiert die neue Dauerausstellung nun umfassend über die Geschichte der Schutzstaffel und ihrer Verbrechen.

Blick in die alte zeitgeschichtliche Dokumentation

Blick in die alte zeitgeschichtliche Dokumentation

Einrichtung der neuen Ausstellung

Einrichtung der neuen Ausstellung

Erste Führung durch die Ausstellung am Eröffnungstag, 15.4.2010

Die stellvertretende Museumsleiterin Kirsten John-Stucke während der ersten Führung am Eröffnungstag, 15.4.2010, u.a. mit Dr. Charlotte Knobloch (Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland), Manfred Müller (Landrat Kreis Paderborn) und Dr. Wolfgang Kirsch (Direktor Landschaftsverband Westfalen-Lippe)

 
 
Direkt zum Seitenanfang Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zur Unternavigation
 
Direkt zum Seitenanfang Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zur Unternavigation
Um den Text anzuhören, verwenden Sie bitte ReadSpeaker A A A